Hernien
Hernien (Brüche in der Bauchwand)
Klinikstandards:
Schenkelbruch: primäre Operation laparoskopisch (Knopflochchirurgie)
Nabelbruch: konventionelle Operation mittels Naht/Kunststoffnetz (z.B. PUMPOperation),
bzw. laparoskopisch als IPOMplus/TAPP bzw. ELARplus (zur simultanen
Raffung einer Rektusdiastase)
Narbenbruch: laparoskopisch als IPOMplus oder eTEP bzw. konventionell (offen sublay
bzw. Stoppa-Rives), optional je nach Größe mit/ohne Komponentenseparation, ggf.
progressives Pneumoperitoneum nach Moreno zur Konditionierung bei sog. „loss of
domain“-Brüchen
parastomale Hernien: Versorgung von Brüchen um einen künstlichen Darm- oder
Blasenausgang, möglichst primär in Knopflochtechnik in Kooperation mit der
proktologischen Sprechstunde
Hiatushernie/Zwerchfellbruch: laparoskopische Versorgung mittels Naht/resorbierbarem
bzw. permanentem Netz im Rahmen der Refluxchirurgie, Versorgung/Planung in
Kooperation mit dem MVZ Frau Dr. Kupsch
Interkostalhernie: Versorgung in Kooperation mit der Klinik für Thoraxchirurgie
Seit 2019 Teilnahme an der Qualitätssicherungsstudie Herniamed